Besenreiser/retikuläre Varizen       

        

           

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über kosmetisch störende Besenreiser und ihre größeren Schwestern, die "retikulären"Krampfadern unterrichten und Ihnen Informationen zur Behandlung vermitteln. Lesen Sie sich unsere Seiten in Ruhe durch, aber vergessen Sie eines nicht:

 

Besenreiser
Besenreiser-Varikose

Besenreiser und Krampfadern beruhen auf einer Schwäche des körpereigenen Gewebes, welche nicht beseitigt werden kann. Die Behandlung von Besenreisern kann inzwischen durch die vielen unterschiedlichen Behandlungsmethoden mit gutem kosmetischem Resultat vorgenommen werden, aber:

 

Auch wenn in den Medien immer wieder hohe Erwartungen bezüglich des Behandlungsergebnisses geschürt werden - und dies nicht zuletzt auch unter klarer finanzieller Zielsetzung (MERKE: Ein teurer Kostenvoranschlag bedeutet nicht gleichzeitig Qualität!!) - so ist auch hier Augenmaß angebracht.

 

Unabdingbar ist eine ausführliche Beratung bzgl. der Methoden und der möglichen Resultate. Kosmetische Besserungen sind in vielen Fällen zu erzielen, das Beseitigen aller Spuren der Besenreiser in aller Regel nur bei recht geringer Ausprägung der Veränderungen.

 

Und nun zu weiteren Informationen:

 

Die Krampfadererkrankung ist charakterisiert durch die Erweiterung oberflächlicher Venen. Grössere Venen mit erhöhtem Blutfluss sollten operativ entfernt werden, dies ist jedoch bei kleinkalibrigen Gefäßen oft nicht möglich oder nicht sinnvoll.

 

Wir unterscheiden drei verschiedene, zur Verödung/Mikroschaumverödung/Thermokoagulation geeignete Venenkaliber:

 

  • Seitenastvarizen
  • retikuläre Varizen
  • Besenreiservarizen

 

Seitenastvarizen sind kleinkalibrige erweiterte Nebenvenen, welche entweder das einzige Zeichen einer Krampfadererkrankung darstellen, nach Krampfaderoperation zurückgeblieben sind oder sich neu gebildet haben. Hier ist, vor allem bei Vorliegen einer Verbindung zu tieferen Venen, aus medizinischen Gründen eine Verödung - meist in Form der Mikroschaumverödung - angezeigt, da diese Venen unter Umständen die Weiterentwicklung der Varicosis und die Geschwürsbildung unterstützen.

 

 

retikuläre Varicosis
retikuläre Varicose

Retikuläre (netzförmige) Varizen sind diffus direkt unter, oder  in  der Haut verlaufende, erweiterte Kleinstvenen, welche dort zusammenhängende Netze bilden. Oft besteht für diese Form der Krampfadererkrankung eine besondere Erbanlage, d.h. sie tritt in familiär gehäufter Form auf und hat oft keine Beziehung zu einer eigentlichen Krampfadererkrankung (Erweiterung der sogen. Stammvenen mit Rückfluss des Blutes in das Bein). Hier muss man nicht mit Folgeschäden, wie der Entwicklung eines Unterschenkelgeschwürs, rechnen. Venen-Blutungen sind jedoch durchaus möglich. Retikuläre Varizen stellen oft ein beträchtliches kosmetisches Problem dar, welches jedoch durch Verödung mit oft ansprechendem Endresultat behandelt werden kann. Diese Behandlung wird - wegen des kosmetischen Aspektes - nicht von den Krankenkassen übernommen (ausser natürlich bei Blutungen oder Blutungsgefahr) und muss selbst finanziert werden (sogen. IGeL-Leistung). Wir bieten alle Verfahren moderner Sklerosierung incl. der Thermokoagulation an und sind gerne bereit, sie zu beraten und einen detaillierten Behandlungsplan zu erstellen.

 

Besenreiser-Varicose

Besenreiservarizen: Diese Form der Krampfaderbildung betrifft kleinste, in der Haut gelegene Venchen, welche zum Teil in ihrer Form an abgestorbene Äste ("Reiser", daher der Name) erinnern. Sie treten oft zusammen mit einer Stammvaricosis auf, können aber auch unabhängig von anderen Krampfadern in Erscheinung treten. Auch im Gefolge einer Kramkpfaderoperation kann es zu vermehrter, vom Operateur nicht beeinflussbarer, Ausbildung von Besenreisern kommen. Diese sind nicht durch Operation entfernbar, können aber oft durch Verödungsbehandlung oder die sogenannte Thermokoagulation angegangen werden. Wie bei den retikulären Varizen übernehmen die Krankenkassen die Kosten für diese kosmetische Behandlung nicht. Auch hier sind wir gerne bereit, Sie über das für Sie am Besten geeignete Verfahren zu beraten. Die Laserbehandlung der Besenreiservaricose gehört nicht zu unserem Behandlungsspektrum.

 

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