Schlaganfall/Engstellen der Halsschlagadern

 

Engstelle Halsschlagader
Engstelle der Halsschlagader

Etwa 30% aller Schlaganfälle beruhen auf Engstellen der Halsschlagadern. Hier führen eine Minderdurchblutung des Gehirns oder Blutgerinnsel im Bereich der Engstelle, welche dann mit dem Blutstrom in das Gehirn gespült werden, zu Schlaganfällen. Diese können sich als geringgradige Funktionsstörungen, aber auch als ausgeprägte Behinderung bis zur Halbseitenlähmung mit Sprachausfall äußern.

Ultraschall Carotisstenose
Ultraschall bei Engstelle der Halschlagader

Bei Vorliegen von hochgradigen Engstellen der Halsschlagadern (über 70% Einengung) erleiden knapp ein Viertel der Betroffenen innerhalb von 5 Jahren einen Schlaganfall (ACST 2004). Die meisten Schlaganfälle finden plötzlich und ohne Vorwarnung statt. Deswegen ist bei Vorliegen von Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen (entspr. Familiengeschichte, Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung) oder bei vorliegender Erkrankung anderer Gefäße (Beinarterien, Herzkranzgefäße usw.) die Abklärung der Halsschlagadern mittels Ultraschall erforderlich.

Zwingend notwendig wird diese Untersuchung beim Auftreten von Vorboten eines Schlaganfalles (vorübergehende Seh- oder Sprachstörungen, vorübergehende Gefühlsminderungen oder Lähmungserscheinungen von Arm und/oder Bein). Hier ist Eile geboten, da in den ersten Wochen nach Auftreten solcher Vorwarnungen das Schlaganfallrisiko besonders hoch ist und durch rechtzeitige Behandlung mancher Schlaganfall verhütet werden kann.

Carotis-Stent
Halsschlagader nach Stent

Patienten, welche sich bereits einer Halsschlagaderoperation unterzogen haben, bedürfen der lebenslangen regelmässigen Nachkontrolle beider(!) Halsschlagadern durch Ultraschall.

 

Bilder der Halsschlagadern

Ultraschall Halsschlagader
Ultraschall Halsschlagader
Carotis-Verschluss
Engstelle/Stent Halsschlagader
Kalkablagerung

Auch hier sind wir für Sie da.

 

 

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