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Die Vorstellung, sich operieren zu lassen, erfüllt die meisten von uns mit Unbehagen. Angst vor Narkose, die Furcht vor Schmerzen nach dem Eingriff und die Ungewissheit über das, was während der Narkose geschieht, belasten die Entscheidung für einen notwendigen operativen Eingriff.

Gerade hier bietet die ambulante Operation gegenüber der Krankenhausoperation deutliche Vorteile.

Ihr Hausarzt überweist sie zu einem Chirurgen seines Vertrauens. Sie lernen Ihren Operateur vor den Eingriff kennen und können mit ihm die Details des Eingriffs und alle damit verbundenen Fragen und Sorgen besprechen. Ihre Einwilligung zur Operation erfolgt erst dann, wenn Sie selbst sich ausreichend aufgeklärt fühlen und zu dem geplanten Vorgehen stehen. Ambulant operierende Chirurgen haben in aller Regel eine längere Berufslaufbahn an einer Klinik hinter sich. Sie sind versierte Operateure mit umfassender Ausbildung, so dass Sie sicher sein können, auf hohem chirurgischem Niveau versorgt zu werden. Auch sind die Infektionsraten bei ambulanten Operationen gering, da multiresistente Problemkeime im Gegensatz zur Klinik in ambulanten Operationszentren praktisch nicht vorkommen. 

In unserem modernen, durch Kassenärztliche Vereinigung, Ärztekammer, sowie das Landesamt für Hygiene zertifizierten Operationszentrum befinden sich zwei grosse, helle Operationssäle, welche allen Ansprüchen neuzeitlicher Chirurgie genügen. Hier finden zum einen Eingriffe am Venensystem statt (Krampfaderoperationen, Wiederholungseingriffe nach Voroperation, Seitenastentfernung, Perforansligatur), zum anderen handchirurgische Operationen (z.B. Karpaltunneloperationen, Ringbandspaltungen) und Operationen an der Körperoberfläche (Abszesseröffnungen, Narbenkorrekturen, Entfernung von Fettgewebsgeschwülsten und Haut-wucherungen, Atheromausräumungen, ....). Materialentfernungen werden ebenso vorgenommen wie die Korrektur von Nervenkompressionssyndromen (Nervus-Ulnaris-Syndrom...)

Krampfaderoperation:

Nach vorausgegangener Ultraschalldiagnostik und Anzeichnen der zu entfernenden Venen erfolgt in Vollnarkose der Eingriff. Im Falle der Stripping-Operation wird die Vene in der Leiste oder Kniekehle freigelegt, Seitenäste werden unterbunden. Mittels einer in die Vene eingeführten Sonde wird die Stammvene gezogen (gestrippt, Invaginations-Exhairese), Seitenäste werden in schonender mikrochirurgischer Technik mit feinen Häkchen über kleinste Schnitte entfernt .

Am Ende der Operation werden die grösseren Schnitte (in aller Regel nur der Leisten-/Kniekehlenschnitt) mit kosmetischer Naht und selbstauflösenden Fäden genäht, die mikrochirurgischen Schnitte bedürfen keiner Naht und verschliessen sich von selbst. Sie hinterlassen praktisch keine Narben. Ein Kompressionsverband beendet die Operation. Nach Ende der Operation und Erwachen aus der Narkose werden Sie problemlos in der Lage sein, ohne fremde Hilfe zu Gehen. Die Beschwerden sind gering. Sie sind in Folge der Narkose zwar wach und fühlen sich wohl, sind jedoch im juristischen Sinne nicht verkehrstüchtig, dürfen demzufolge also kein Fahrzeug führen. Lassen Sie sich von Angehörigen oder Freunden abholen. In der ersten Nacht nach einer Narkose sollten Sie nicht alleine sein. Sie sollten viel Gehen, oder im Liegen das Bein hochlagern, längeres Sitzen oder Stehen sollten anfangs vermieden werden.

Nach der Operation sollte in aller Regel etwa 4 Wochen lang ein Kompressionsstrumpf getragen werden, Duschen ist ab dem 3. postoperativen Tag problemlos möglich. Baden oder sportliche Betätigung sollten für ca. 3 Wochen unterbleiben. Die Arbeitsunfähigkeit nach Krampfaderoperation beträgt üblicherweise 1 - 2 Wochen. 

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